Früher war es eine Festung:
Wenn man in die Zeit vor dem Bau des Königspalastes von Madrid zurückreisen würde, würde man an dieser Stelle eine maurische Festung finden! Im 9. Jahrhundert befand sich hier der Alcázar von Madrid. Im 15. Jahrhundert nannten die spanischen Könige diesen Ort ihr Eigen. Das Gemälde Las Meninas (1656) von Velázquez zeigt den Hauptsaal des königlichen Alcazar von Madrid während der Herrschaft von König Philipp IV. von Spanien.
Es brannte ab
Man kann nicht erwarten, dass man denselben Raum aus Velázquez' Las Meninas heute noch findet. Im Jahr 1734 brannte der Alcázar von Marid ab. Das Feuer war so stark, dass zahlreiche Silbergegenstände geschmolzen wurden (kein leichtes Unterfangen, denn Silber hat einen Schmelzpunkt von 961,8 °C) und einige Edelsteine weggeworfen werden mussten.
Vier Jahre nach dem Brand ordnete Philipp V. den Bau des heutigen Königspalastes von Madrid an der gleichen Stelle an. Die Bauarbeiten erstreckten sich über drei Jahrzehnte, und der erste königliche Bewohner des neuen Palastes - Karl III - wurde im Jahr 1764 geboren.
Er beherbergt eine seltene Sammlung von Instrumenten
Der Name Stradivarius ist ein Synonym für höchste Qualität, und der Königspalast von Madrid beherbergt das einzige Streichquintett der äußerst seltenen Musikinstrumente, die von den italienischen Genies der Familie Stradivari geschaffen wurden.
Die große Treppe besteht aus einer einzigen Marmorplatte
Der sizilianische Architekt Francesco Sabatini hat die große Treppe aus einem einzigen Stück San-Agustin-Marmor gebaut.
Sie hat ihre eigene Apotheke
Warum sollte man das Haus verlassen, um seine Medikamente zu holen, wenn man sich eine Apotheke ins Haus bauen kann? Eine eigene Apotheke war ein Luxus, den sich nur Könige leisten konnten.