"Ich sehe tote Menschen." Ein Satz, den man in dieser schicken neoklassizistischen Kirche, die hauptsächlich als Begräbnisstätte für französische Prominente dient, durchaus sagen kann. Sehen Sie sich die Leinwandgemälde an, die die Geburt des Christentums darstellen, und besuchen Sie die Krypta!
Das Panthéon ist nicht ganz so berühmt wie der Eiffelturm oder der Triumphbogen, aber ebenso sehenswert. Die im klassizistischen Stil erbaute ehemalige Kirche befindet sich im Quartier Latin im 5. Pariser Arrondissement auf dem Hügel Montagne Sainte-Geneviève, von dem aus man einen wunderbaren Blick auf die Stadt hat.
Das Panthéon war ursprünglich eine Abtei, die im Gedenken an die Heilige Genoveva, die Schutzpatronin der Stadt, erbaut wurde. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche jedoch im Zuge der Revolution in ein Mausoleum umgewandelt.
Im Inneren findet man neben verschiedenen Gemälden, die das Leben der Heiligen Genoveva und die Anfänge von Christentum und französischer Monarchie darstellen, auch das Foucaultsche Pendel, anhand dessen die Erdrotation nachgewiesen werden konnte.
Im Untergeschoss liegt die Krypta, in der zahlreiche französische Berühmtheiten ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, darunter Voltaire, Rousseau, Alexandre Dumas und Marie Curie.